Posts mit dem Label usability werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label usability werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 1. April 2009

Der Beweis: Analyse zur Wahrnehmung in virtuellen Welten via Eye-Tracking


In einer aktuell erschienenen Studie Eye-Tracking in Second Life - Eine explorative Analyse zur Wahrnehmung in virtuellen Welten von Professor Volker Walter, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, ging es vorrangig darum, Eye-Tracking als Methode in virtuellen Welten zu testen, um daraus mögliche Testdesigns für Repräsentanzen in virtuellen Welten zu erstellen.

Mir liegt momentan nur das "Summary" der Studie vor, welches zwar keine neuen Erkenntnisse bietet, aber im Gegenzug unser bisheriges Wissen um die Wahrnehmung und Usability in virtuellen 3D-Welten nun durch wissenschaftliche Daten unterstützt. Das ist ja auch was wert.

Hier ein Auszug der Ergebnisse:
  • Wenn nicht unmittelbar ersichtlich ist, wie eine Anwendung funktioniert, orientieren sich User an den Verhaltensweisen aus der realen Welt.
  • Auch wenn man in einer virtuellen Umgebung Dinge anders darstellen und machen kann als es in der primären Realität physikalisch möglich ist, so orientieren sich User im Zweifelsfall dennoch an ihrer eigenen Erfahrungswelt. Und diese ist nach wie vor in erster Linie durch das reale Leben geprägt.
Gestaltungsregeln für Repräsentanzen in Second Life, die sich aus der Studie ergeben haben:

1. Bei funktionalen Zielen (Informationen oder Produkte finden) bietet sich eine starke Orientierung an realen Funktionsweisen an. Steve Krugs Leitsatz „Don’t make me think!“ ist auch in Second Life zu berücksichtigen.
Beispiel: Wegweiser, Plakate, ein kelines "i" für Information usw.

2. Bei explorativen Zielen wollen User testen, spielen, ausprobieren und das erleben, was in der realen Welt gerade nicht funktioniert (aber in der virtuellen). In diesen Fällen kann die bisherige Erfahrungswelt gezielt missachtet werden.

Etwas ausführlichere Tipps zur Gestalung von dreidimensionalen virtuellen Welten von mir: Konzeption von Lernpfaden in Second Life

Analyse zur Wahrnehmung in virtuellen Welten - Summary zum Download als PDF erhältlich WEITERLESEN...

Dienstag, 9. Dezember 2008

Volksbanken Raiffeisenbanken in Second Life mit Lernpfad für Neulinge

Endlich darf ich darüber schreiben: Nach der Dresdner Bank (hier ein Testbericht von Pia Piaggio auf SLTalk) und dem Kurzaufenthalt der Deutschen Bank schlagen nun auch die Volksbanken Raiffeisenbanken offiziell in Second Life ihre Zelte auf, um dort erste Erfahrungen mit dem Beratungsgeschäft in virtuellen Welten zu sammeln.
Übergang vom Lernpfad für Einsteiger zum Hauptsitz der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Konzept und Layout für die Orientierungsinsel stammen von mir.

Die Idee einer virtuellen Bank in Second Life kam bei den Second-Life-Usern grundsätzlich schon einmal gut an: Das fand das Kölner Marktforschungs-Institut psychonomics bereits im Sommer 2007 für die "Deutsche Bank der Zukunft - Q110" heraus. Von Juli bis Dezember letzten Jahres sammelte die Großbank ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit den Nutzern in Second Life. Positive und negative Faktoren aus der Befragung:
Positiv:
- Die virtuelle Filiale wurde von den Nutzern überwiegend als innovative Idee gelobt. Der Bank wurde ein dadurch entstehender Imagegewinn attestiert
- Besonders die Möglichkeit, den vor Ort vertretenen „Q110“-Mitarbeitern bzw. Avataren Fragen stellen zu können, wurde als Pluspunkt bewertet
Negativ:
- Kritik gab es an der ungenügenden Information und fehlenden persönlichen Beratung vor Ort
- Der Bestand an Angeboten, Produktinformationen und Möglichkeiten, sich damit auseinanderzusetzen, sei ungenügend
- Es fehlen innovative Ideen, um das bestehende Interesse der Nutzer dauerhaft für sich zu nutzen

Leider scheinen sich die Volks- und Raiffeisenbanken diese Erkenntnisse aus früheren Versuchen nicht zu Herzen genommen zu haben, denn nach ausführlichen Informationen und einem breiten Produktangebot sucht man vergeblich. Auch der Spaßfaktor kommt etwas zu kurz - das mag jedoch an der drögen (und gewollten) Seriosität liegen, die wir Deutschen wohl mit Banken und Geldgeschäften verbinden.
Dafür bieten Sie Avatare (grafische Stellvertreter) mit echten Personen dahinter an, die für eine persönliche Beratung zu normalen Geschäftszeiten zur Verfügung stehen. Die Bankengruppe möchte mit dem neuen Medium experimentieren und für die Finanzberatung der Zukunft eigene Erfahrungen sammeln.

Die Bankengruppe residiert auf zwei miteinander verbundenen Privatinseln mit insgesamt 130.000 qm:
  • VR Land dient als experimentelle Anlaufstelle für Beratungsgespräche innerhalb einer dreidimensionalen virtuellen Welt
  • VR Orientation ist ein parkähnlicher Lernpfad für Second Life Neulinge, den ich im Frühjahr 2008 konzipiert und zusammen mit The Otherland Group (Gesamtleitung) und Sofie Burton (Builder/Grafik) realisiert habe.
Sicher umgehen mit einer virtuellen 3D-Welt: A walk in the Park
Eine ganze Region für eine eigene Lernstrecke zu spendieren kennt man bisher eher von großen amerikanischen Marken wie z.B. Ben & Jerry's oder CSI-New York. Linden Lab, Betreiber der 3D-Plattform, bietet ja selbst erste Auffangbecken für Neulinge an. Mit denen sind aber die Lindens selbst nicht zufrieden (sie arbeiten gerade mit Profis an eine neuen nutzerfreundlicheren Oberfläche). Die Volksbanken leisten sich einen ganzen Park - da machen die ersten Schritte einfach mehr Spaß.

Hier ein kleines Video mit Eindrücken von der Orientierungsinsel:

VR Orientation: Hier lernt der Second Life Neuling (auch "N00b" oder Newbie genannt) erst einmal wie ein Baby laufen, sitzen, chatten und sprechen und vor allem, wie man sich umzieht und seinen Avatar individualisiert. Und fliegen natürlich!



Der kleine Robot und ein Hund helfen dem Novizen dabei, chatten zu lernen und IMs - private Nachrichten - zu senden. Außerdem winkt eine Belohnung für die erste Instant Message: Linden Dollar, abzuholen am Geldautomaten in der Finanzlounge. Achtung: Bares gibt's nur für Newbies (das Geburtsdatum des Avatars wird überprüft)

Wir konnten nicht alles so umsetzen, wie wir es gerne gewollt hätten - z.B. mehr Spiele, die das Lernen immer erleichtern. Und einiges würde ich heute natürlich anders machen, doch ein erstes Feedback von Second Life Anfängern war schon gut. Der Lernpfad wurde von mir speziell für Menschen gestaltet, die
  • Second Life zum ersten Mal und
  • in einem geschäftlichen Zusammenhang
nutzen wollen. Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf den sicheren Umgang mit Geld in Second Life gelegt - denn das ist echt. Das Ganze ist aber konzeptionell modular aufgebaut und kann je nach Thema oder Geschäftszweck leicht inhaltlich angepasst werden. Ursprünglich war neben dem Basispfad ein weiterer Pfad mit vielen Übungen für Fortgeschrittene geplant (deshalb ist auch noch sehr viel Platz drumherum), der aber dann aus Projektinternen Gründen reduziert wurde auf eine einzelne Plattform mit Informationen zum Mitnehmen.

Nutzerorientierung in virtuellen 3D-Räumen
Bei der Nutzerführung in 3D Umgebungen finden eher lernpsychologische Erkenntnisse aus der realen Welt Anwendung als z.B. aus der Webseitengestaltung. Denn wer sich in eine immersive virtuelle Welt begibt, wird dort durch seinen Avatar verkörpert und nimmt die 3D-Räume nach kürzester Zeit so wahr, wie wir die physische Wirklichkeit wahrnehmen. Allerdings gibt es auch Besonderheiten in der Welt ohne Grenzen, die man unbedingt kennen und beachten sollte. Mehr darüber in einem älteren Artikel, Lernen in Second Life

Für die Didaktik habe ich vorher vier Lerntypen definiert, die auf dem dynamischen Persönlichkeitsmodell von Riemann/Thomann, angewandter Wahrnehmungpsychologie aus dem NLP und vor allem auf meinen Erfahrungen und Befragungen von echten Second Life Neulingen basieren. Aber dazu schreibe ich einen extra Artikel.


Anstelle von PopUp-Meldungen oder sonstigen 2D-Einblendungen ist es leichter, Wegweiser und Plakate zu benutzen, weil hier auf das Erfahrungswissen aus dem Alltag zurückgegriffen werden kann. Sie müssen allerdings speziell für 3D-Räume gestaltet sein.


Was haltet ihr von einem Orientierungspark an sich für solche Zwecke?
WEITERLESEN...

Montag, 1. Dezember 2008

Nonverbale Kommunikation für Second Life kommt näher



Nonverbale Kommunikation ist Second Life ein Stückchen näher gerückt: sl.vr-wear.com bietet einen Second Life Viewer an, der Kopfbewegungen und Mimik via Webcam direkt auf den eigenen Avatar überträgt. Soll heißen: Wenn man lächelt, lächelt der Avatar, ist man überrrascht, wird auch diese Emotion auf die synthetischen Gesichtszüge übertragen. Da nonverbale Kommunikation gerade für gemeinsames Arbeiten und so gut wie alle sozialen Funktionen wichtig ist und bisher in virtuellen Welten nicht abgedeckt werden kann, ist dies ein wichtiger Schritt für alle, die den Einsatz von Second Life für Trainings, Meetings etc. planen oder nutzen. Das Programm soll auf Windows und Mac laufen, leider stürzt es auf meinem MacBook Pro immer beim "Downloading clothing" ab...
Vielleicht kriegt es ja jemand anders zum Laufen? Hier ist der Download: sl.vr-wear.com

"For those of you who are keen on hands-free avatar expressiveness in the virtual environment of Second Life comes a surprise third-party viewer from sl.vr-wear.com. This beta viewer for Windows or Mac OSX uses a camera to track your head and expressions, and convey that to your avatar."
www.massively.com/2008/12/01/face-and-head-tracking-for-second-life-avatars/ WEITERLESEN...

Freitag, 28. November 2008

Semantic Web mal anders: Forscher zeigen futuristischen Arbeitstisch

Die sympathischen Forscher Matthieu Deru und Simon Bergweiler vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die schon mit dem Wii-Balance Board durch Google Earth und Second Life surften, haben mal wieder ein interessantes Projekt zum Thema Mensch-Maschine Schnittstellen vorgestellt: CoMET, das steht für "Collaborative Media Exchange Terminal". Entwickelt wurde Hard- und Software im eigenen Advanced Tangible Interface Lab in Saarbrücken.



Das CoMET Dashboard mit verschiedenen "Spotlets" - intelligente Agenten (Software) mit unterschiedlichen Funktionen

Mithilfe eines durch Sprachbefehle und Drag-and-Drop steuerbaren Arbeitstisches (CoMET) und der dazugehörigen Software versuchen die beiden Forscher uns Normalsterblichen die Nutzung des entstehenden semantischen Webs zu vereinfachen. Zur Demonstration nutzen sie ein iPhone, eine Kamera und einen berührungsempfindlichen Tisch, der als Arbeitsfläche dient.
In dem folgenden Video kann man sich genau anschauen, wie das Ganze funktioniert - die beiden sprechen wieder englisch mit lustigem saarländischen Akzent ;-)



Genauere Informationen zur Technik und Funktionalität auf den Seiten des Advanced Tangible Interface Lab des DFKI in Saarbrücken>> WEITERLESEN...

Donnerstag, 24. Juli 2008

Endlich: Eingebaute Lippensynchronisation in Second Life

Was die Kommunikation in virtuellen 3D-Welten angeht, vor allem in der Zusammenarbeit mit anderen, ist die fehlende gewohnte nonverbale Kommunikation immer noch ein großes Manko. In Second Life gab es dafür zwar bereits schon lange (kommerzielle) Zusatzprogramme, die z.B. zum getippten Textchat oder auch Voicechat passende Mundbewegungen erzeugen (auch typische vorgefertigte Gesten/Mimikabläufe für Situationen aller Art und sogar animierte Sculptie-Gesichter), aber gerade für Neueinsteiger, sogenannte Noobs, ist es immer wieder mühsam, sich solche Add-Ons zusammen zu suchen (abgesehen von den Zusatzkosten). Über SLtalk bin ich jetzt darauf aufmerksam geworden, dass die Lippensynchronisation bereits im aktuellen Second Life Test-Viewer (Version 1.20.14) eingebaut ist. Man muss es zunächst aktivieren (Advanced Menü mithilfe Shift-Alt-Cmd-D einblenden, dann Character/Enable lip sync Beta auswählen), doch ich gehe davon aus, dass dies in Zukunft voreingestellt ist. Und so sieht es aus:



Automatische Lippenbewegungen während des Voicechats in Second Life (leider nicht wirklich synchron).


Wenn man das kombiniert mit Mimik-/Eye-Tracking Lösungen, die langsam immer günstiger werden, wird die Unterstützung von internationalen Arbeitsgruppen, Meetings und anderen Formen der Zusammenarbeit durch virtuelle Welten immer realistischer für die Teilnehmer.

Hier ein paar Beispiele von Entwicklungen, die in der Richtung gemacht werden:
http://www.ioct.dmu.ac.uk/projects/eyegaze.html
http://de.youtube.com/watch?v=UUeqrYEzNi4
http://gazeinteraction.blogspot.com/2008/07/eye-tracking-using-webcamera.html

Und auch der ganze Körpereinsatz ist bereits in der deutschen Forschung in Arbeit: Junge Forscher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz Saarbrücken surften mit dem Nintendo Wii-Balanceboard bereits durch Google Earth und Second Life und hielten dies auf YouTube fest. WEITERLESEN...

Dienstag, 22. April 2008

Second Life auf dem Handy - so wird es aussehen

Alle, die sich bei Vollee.com als Beta-Tester eingetragen haben, erhielten heute eine E-Mail mit der Information, dass sie Instruktionen und Software für ihr Handy im Laufe der Monate Mai und Juni bekommen werden. Als kleines Schmankerl für das lange Warten gibt es aber dieses kleine Video (auf einem Motorola Handy). Offenbar sind wichtige Funktionen wie Chat, Karten und Suche den Anforderungen winziger Displays angepasst.

WEITERLESEN...

Dienstag, 15. April 2008

3D-Navigation ohne Tastaturakrobatik mit der "Spacenavigator" 3D-Maus

Mit dem Spacenavigator, einer USB-3D-Maus von 3Dconnexion, kann man nun viel intuitiver durch Second Life navigieren, Objekte bauen oder z.B. durch die leichtere Kameraführung ohne Tastaturakrobatik 3D-Filme (Machinima) drehen.

Torley Linden zeigt in vieren seiner leicht verständlichenund unschlagbar lustigen Video-Tutorials, wie es geht.



Die 3D-Maus läuft ab Second Life 1.20 (Release Candidate) unter Windows/Mac/Linux, unterstützt neben SL auch Google Earth und etliche 3D-Anwendungen (z.B. Blender, Maya, Photoshop) und es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (Beispiel: Extra-light für Notebooks) z.B. bei Amazon. Ich hab sie mir sofort bestellt und werde über die Handhabung berichten :-)


WEITERLESEN...

Freitag, 21. März 2008

Lernen in Second Life

Ich beschäftige mich aktuell mit der Gestaltung von Trainings in 3D-Welten generell und speziell mit der Konzeption von Orientierungsbereichen für Second Life Anfänger. Gerade die ersten Minuten in einer immersiven 3D-Umgebung sind für den sogenannten "Newbie" verwirrend und herausfordernd, da er wie ein Baby selbst einfachste Dinge wie z.B. laufen und sprechen erst lernen muss. Deshalb ist auch intuitive, klare Orientierung und ein vorgegebener Pfad für die Vermittlung der ersten Schritte zu empfehlen, wie z.B. auf der Orientierungsinsel von Ben & Jerry's:

Große, aufwendig gestaltete Plakate auf dem klar abgegrenzten Lernpfad von "Ben & Jerry's"

Bei der Gestaltung von Lernpfaden (und generell allen Räumen) in 3-D Welten kommt es zum einen darauf an, Wissen mithilfe von Metaphern aus der realen Welt zu vermitteln (nicht aus der Software-Welt) und zum anderen, bei der räumlichen Gestaltung den Besonderheiten der virtuellen Welt gerecht zu werden.
Zwei Beispiele: Viele Präsenzen von Unternehmen in Second Life haben Straßen mit hohen Borsteinkanten - jeder Avatar läuft mit einem lauten "Klack" dagegen oder muss sogar springen (wenn er weiß, wie das geht!). Oder Wendeltreppen, extrem beliebt: Man muss wahre Mausakrobatik beherrschen, um so eine Treppe überhaupt herauf zu kommen, wenn diese nicht mindesten einen Radius von 10 Metern hat.

"Es findet ein Wechsel von der Seitenmethapher des Internets (2D) zur 3D-Raummethapher des Metaverse statt. Der virtuellen Raum der 3D-Welt ist so zu gestalten, daß er den Nutzern Orientierungshilfe ist. Dabei kann innerhalb der virtuellen Welt auf das Erfahrungswissen aus der realen Welt zurückgegriffen werden." (Matthias Rückel im Live Online Collaboration Blog).

Deshalb finden lernpsychologische Erkenntnisse aus der realen Welt in immersiven 3D-Welten eher Anwendung als solche, die sich in der Gestaltung von Multimedia-Software oder Web-Applikationen bewährt haben.

Hier einige meiner Erfahrungen und Beobachtungen in Second Life:
  • Beobachtungslernen: In immersiven Umgebungen lernen Nutzer am schnellsten durch Lernen am Modell, also Lernen durch Beobachtung und Nachahmung
  • Handlungsorientiertes Lernen und Motivation durch Spaß, die in modernen Trainings und Seminaren zu optimalen Lernerfolgen führen, lassen sich in 3D-Welten optimal einsetzen, um komplexes Wissen in kürzester Zeit zu vermitteln
  • Medienbrüche vermeiden:
    • längere Texte auf Tafeln werden z.B. in Second Life ebenso wenig gelesen wie in der realen Welt (Bsp. Werbeplakate, Homepages): Kurze, prägnante Botschaften und anschauliche, unterstützende Illustrationen sind besser als umfangreiche Schrifttafeln

      Auf dem Orientierungspfad der TV-Serie "The L-Word" : Kurze Texte, anschauliche Illustrationen

    • 2D-Elemente (z.B. HUDs - Heads-Up Displays), die über der 3D-Umgebung als zusätzliche grafische Bedieneroberflächen eingeblendet werden, nimmt der Nutzer nicht oder als störend wahr, da er seine Aufmerksamkeit meist vollauf auf das Sichtfeld des Avatars beschränkt (Die Aufmerksamkeit eines Nutzers in einer virtuellen 3D-Welt wie SL wird durch das Sichtfeld seines Avatars innerhalb dieser Welt gesteuert, da sich Menschen innerhalb weniger Sekunden in diesen "hineinversetzen" und die eigene Position dort verorten, wo sich der Avatar befindet (vgl. Gehirn & Geist, S. 14, 11/2007). Der Effekt findet statt, sobald der Nutzer seinen Avatar und dessen Blickrichtung durch die Pfeiltasten erfolgreich gesteuert hat.)
Interessante Artikelreihe zu dem Thema von Matthias Rückel:
Gestaltung von Veranstaltungszentren in Second Life

Etwas älterer Artikel zum Thema von Markus Breuer aka Pham Neutra (Otherland Group):
Die Wichtigkeit von (offenem) Raum und 'Natur' in in virtuellen Welten

WEITERLESEN...

Freitag, 14. März 2008

Sculptie faces - realistische Avatare reden während du tippst oder sprichst


Sieht schon nicht schlecht aus. Es wird. WEITERLESEN...

Donnerstag, 13. März 2008

Visualcomplexity - Entwirrung der Komplexität des Webs


Das Web wird immer komplexer. Herkömmliche Suchmaschinen mit ihrer Listendarstellung haben bald ausgedient, da sie Relevanz und komplexe Beziehungen zwischen den Inhalten nicht veranschaulichen können. Deshalb ist "Visualbrowsing" bereits ein Begriff und meiner Meinung nach neben Social Networks und Web 3d einer der wichtigstens Webtrends, die ich beobachte. Visualcomplexity ist ein umfangreiches Verzeichnis und eine Informationsquelle für alle, die sich mit dem Thema "Visualisierung komplexer Netzwerke" auseinandersetzen wollen oder müssen. Und ein paar ziemlich coole Mashups findet man bei der Gelegenheit auch...

www.visualcomplexity.com/vc/ WEITERLESEN...